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Netzwerke für Eltern

Ziel der Frühen Hilfen ist es auch, an jedem Standort engmaschige Kooperationen zwischen allen Berufsgruppen und Institutionen zu schaffen, die mit jungen Familien in Kontakt sind. Um dies zu erreichen und die bestehenden Strukturen weiter auszubauen, wurden Netzwerke für Eltern etabliert.

Die Netzwerkbeteiligten treffen sich regelmäßig (in der Mehrheit der Fälle vierteljährlich) und widmen sich der Optimierung von Vermittlungs- und Kooperationsstrukturen der Präventions- und Interventionsmaßnahmen. Auch ein gegenseitiges Kennenlernen der verschiedenen Institutionen untereinander ist Element der Netzwerktreffen, um von der gegenseitigen Expertise profitieren zu können und das Netzwerk aktiv zu halten. Regelmäßig werden Vorträge gehalten. Oft stellen Institutionen sich vor, oder MitarbeiterInnen der wissenschaftlichen Begleitung referierten Projektergebnisse oder hielten Vorträge zu bestimmten Themen wie z. B. zur Belastungseinschätzung in Familien, über kindliche Regulation oder Bindung. Im Laufe der Projektzeit haben die Netzwerke für Eltern überdies zur Entstehung zusätzlicher Angebote und Strukturen beigetragen, wie beispielsweise Eltern-Kind-Cafés oder der Möglichkeit anonymer Fallbesprechungen im Rahmen interdisziplinärer Arbeitskreise.